Herzlich Willkommen auf Feldastronom.de!
Immer wieder begegnen mir auf meinen Entdeckungsreisen neugierige Seelen, die sich für das was ich da treibe interessieren. Diese Präsenz entsteht daher,
um einige Fragen zu beantworten und zu teilen. Unschwer erkennbar, soll es hier um astronomische Dinge gehen. AstroNOMIE ist das, was mit „Sternen im
Weltall“ zu tun hat. AstroLOGIE dagegen beschäftigt sich mit Sternzeichen und ihrem „schicksalhaften Einfluss auf irdische Belange“. Für all diejenigen die
über Suchmaschinen hierher gelangen und um Missverständnissen vorzubeugen, dieser kleine Wegweiser, was es hier zu erwarten gibt. :-)
Wer sich hier umschaut, erkennt an, dass diese Webseite wie folgt betrieben wird:
- rein privat und ohne finanzielles Interesse!
- alle Inhalte unterliegen dem - meinem - Urheberrecht und sind ausnahmslos eigene Werke (Ausnahmen hier wissenschaftlich anerkannte Eckdaten
allgemeiner Natur zu Beobachtungsobjekten und vielleicht Tipps, die ich von anderen Astronomen freundlicherweise übernehmen und weitergeben
durfte…)!
- Markennamen oder derartiges werden zitiert um den Dingen einen Namen zu geben - nicht für Werbung, Aneignung oder sonstige Interessen!
- es gelten Grundsätze der „allgemeinen Nettiquette“ und des achtsamen Umgangs mit der Umwelt, sich und anderen!
Der Feldastronom ist - wie der Name schon sagt - ohne feste Sternwarte unterwegs in Feld und Flur und sammelt Photonen des Nächtens, um ein Stück weit
die Faszination Weltall zu erkunden und zu dokumentieren! Wie beim Angeln z.B. auch, genieße ich auch die vielen unerwarteten Begegnungen der Nacht.
Wer des Nächtens unterwegs ist, ist keineswegs allein und überwiegend zu Gast in einer fremden Umgebung und zu „fremden“ Zeiten! Es gibt zum Einen
„Bewohner“, die hier ihr Dasein fristen und nachts unterwegs sind, weil sie hier leben, fressen und schlafen. Und auf den Feldern gibt es auch „Verdiener“, die
hier ihr Geld und ihren Lebensunterhalt verdienen und deren Interesse natürlich vor geht. Als Gast in einer fremden Welt - oder auch zwei fremden Welten,
wenn man die Nachtwelt und das Weltall als jeweils solche definieren will - bemühe ich mich stets stiller Beobachter zu sein und so wenig Einfluss wie
möglich zu nehmen. Keine Flurschäden, keine Wildvergrämung, meinen Müll nehme ich wieder mit und sofern jemand dort eigene Interessen hat, muss man
nur mit mir reden und schon werde ich in begründeten Fällen dann auch Alternativen suchen.
Ich betreibe dieses Hobby bereits seit über 30 Jahren und habe mich Schritt für Schritt auf den heutigen Stand gebracht. Der ursprüngliche Beweggrund war
rein in der Ästetik zu finden - ich fand und finde Astrofotos einfach schick! Desweiteren bleibt es aber nicht aus, in der Erstellung von Astrofotos gewisse
Zusammenhänge aus wissenschaftlicher Perspektive zu betrachten, zu vertiefen, zu hinterfragen. Anders als in der terrestrischen Tagfotografie, kommt man
in der Astrofotografie kaum ohne Nachbearbeitungen aus und muss relativ viele Aspekte bedenken, wenn man astromische Fragestellungen verfolgt und in
virtuelles Zelluloid bannen will. Ich versuche einen Teil dieses Weges hier abzubilden, den ich gehen musste um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.
Wenig Begeisterung habe ich für Zahlen aus dem Lehrbuch ohne praktischen Bezug. Heißt: Ich werde mich hier nicht mehr als nötig auslassen über die
physikalischen Eckdaten eines Objektes, die jedem Lehrbuch entnommen werden können und keinen Bezug zur eigentlichen Bildentstehung haben. Ich
verstehe die Frage:(n) „Wieviel vergrößert das Teil? Was kostet das Teil? Wie weit ist das weg?“ Aber die zusammenfassenden Antworten sind hier: JEDES
Hobby kostet Geld und es kann losgehen mit dem was einem gegeben ist - dem Auge - endet nach einigen - nicht wenigen - Euros je nach Ambition und
Engagement! Es gibt Händler die hier beraten und aktuelle Preise kennen und es hängt nunmal davon ab, was und wie jeder einzelne gern seine Ziele
erreichen möchte. Nach oben sind wie immer keine Grenzen gesetzt!
Aktivität des Monats: Der Mond steht direkt bei M45 (Plejaden). Fotografische Abbildung Canon EOS R5;600mm;f8;1/30s am 19.04.2026